Blue Flower

Aufgaben

camera master kEs sind die kleinen regelmäßigen Schritte, die Dich auf dem Weg zu schönen und interessanten Fotografien voranbringen. So trainierst Du Deinen Blick und regst Dein Unterbewusstsein an.
Auch für die Überwindung einer "Ideenblockade" sind die Aufgaben gut geeignet. Mit der intensiven Beschäftigung kommen auch neue Ideen und Sichtweisen.
Bitte sende die Wochenaufgaben an interessierte Freunde, Bekannte oder Kollegen mit dem Schalter oben rechts auf der jeweiligen Seite.
(Bild: vecto2000.com)

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"Ich glaube, dass in einem Foto alles ein Geheimnis ist. Allein schon weil man einen Ausschnitt aus der Realität wählt und ihn einzeln darstellt. Ein Bild ist immer ein Einzelbild eines Films, der nicht gezeigt wird. Man weiß nie, was vorher passiert ist oder was danach passieren wird. Das Bild gehört dem Betrachter. In jedem löst es ein anderes Echo aus."
Sarah Moon

Gehe Deine Fotosammlung durch und suche genau solche Fotografien. Vielleicht erinnerst Du Dich noch an die Aufnahmesituation.

Was geschah vor der Aufnahme, was danach?

Lege Deine ausgewählten Aufnahmen anderen Personen vor. Kann ein fremder Betrachter diese Aktionen erahnen? Welche Geschichten erzählen die Fotografien fremden Personen?

WICHTIG!

Gebe ihnen Zeit zum betrachten und formulieren.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2012 Siegfried Kürschnerfotografisch-sehen-lernen.de

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Interessante Perspektiven bekommen der Qualität Deiner Fotografien immer gut. Fotografiere einmal konsequent aus Bodennähe.

Die Perspektive verschiebt sich auf ungewohnte Weise. Mache Dich intensiv mit dieser Sichtweise vertraut. Wann passt diese Perspektive zum Motiv? Welche Wirkung entfaltet diese Sichtweise? Warum wirkt sie ungewöhnlich?

WICHTIG!

Viel Zeit beim Betrachten der angefertigten Fotografien nehmen. Nicht nur über den Verstand erfassen, sondern auch versuchen herauszufinden, ob sich auch das Gefühl beim Betrachten ändert.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2012 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Manches Bildmotiv ist schwer in einer Fotografie zu erfassen. Nicht alle Nuancen lassen sich einfangen und sichtbar machen. Du kannst Dich einem Gegenstand auch über Aufnahmen von Einzelheiten nähern.

Warum fertigst Du nicht eine Serie mit Details an?

Suche Dir ein Objekt. Fertige eine Gesamtaufnahme an. Untersuche dann Dein Motiv mit der Kamera. Halte interessante, aussagekräftige Details fest. Wähle die drei Aufnahmen aus, welche den Charakter an besten beschreiben.

WICHTIG!

Teste verschiedene Detailaufnahmen. Welche Informationen vermitteln diese. Beschreibe sie. Versuche herauszufinden, ob andere Betrachter aus den Detailaufnahmen auf die Art und den Charakter des Objektes schließen können.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2012 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Es gibt viele Wege, seinen Blick für Motive zu schärfen. Fotografisch sehen lernen kannst Du auch, in dem Du Dich mit fertigen Fotografien beschäftigst.

Nehme eines Deiner Lieblingsfotos zur Hand.

Schreibe ausführlich (schreiben ist hier wichtig) auf ein Blatt Papier alles was Du siehst. Beschreibe es möglichst genau. Was genau ist zu sehen? Wo und wie sind die Dinge angeordnet? Welche Farben, welcher Schatten, welche Formen usw. spielen eine Rolle? Stehen sie in einer Beziehung, wirken sie aufeinander ein? Erzählen sie eine Geschichte? Welche Grundemotion spricht aus der Fotografie?

„Auf einer hellgrauen Fläche befinden sich eine große blaue und eine kleinere graue Fläche. Zwischen den Flächen steht eine Person in schwarzer Hose und weißer Weste. Auf dieser sind senkrechte gelbe Streifen. Die Krawatte setzt einen roten Punkt. Der Blick des Mannes geht nach links aus dem Bild. Die blaue Fläche dominiert das Foto und die kleine graue Fläche bildet ein Gegengewicht dazu. Die blaue Fläche scheint in die Tiefe zu führen. Die gelben Streifen stehen........“

WICHTIG! Vertiefe Dich in die Fotografie, mache auch Pausen und nehme die Beschreibung immer wieder zur Hand und versuche sie zu präzisieren. Viel Zeit nehmen.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2012 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Neue Sichten ergeben sich durch Änderung Deines Standpunktes.

Das gilt auch für die Bewegung im Raum. „Umtanze“ immer Dein Motiv, wenn Du fotografierst. Es ändert sich nicht nur die Perspektive, die Anordnung, sondern auch die Beziehungen der Elemente des Bildes untereinander. Eventuell ergeben sich verschiedene Bildaussagen, wie man in diesem Beispiel von Frau und dem Mann sieht. Oder was seht Ihr?

 

Durch Änderung der Perspektive schaffst Du es, dass sich die zwei Objekte berühren bzw. küssen.


Suche Dir ähnliche freistehende Objekte und spiele mit ihnen, indem Du sie umtanzt.

Probiere auch Oben und Unten als Perspektive aus.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2012 Siegfried Kürschne - fotografisch-sehen-lernen.de

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Suche dir eine Aufnahmesituation, die eine feststehende Komponente und einen zufälligen Bildbeitrag bietet. Also eine Grundsituation, in der Du Aktionen erwartest, die ein interessantes Foto ergeben könnten.

In diesem Fall fliegen über den Kurt-Schumacher-Platz in Berlin Flugzeuge in niedriger Höhe zum Flughafen Tegel. Diese Aktionen lassen sich durch den Flugplan gut planen. Richte Deine Kameraposition entsprechend Deiner Grundidee (was hier passieren könnte) ein. Und warte auf den richtigen Augenblick. Vergesse nicht den Auslöser zu drücken.


Gross trifft Klein

Viel Glück und Ausdauer wünscht Siegfried Kürschner

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Fertige von Dir ein stimmiges, geheimnisvolles, also einfach ein originelles Selbstportrait an.

WICHTIG, experimentiere und analysiere. Welche Haltung, welcher Blick, welche Darstellung, welche Idee entspricht Deinem Wesen, Deinem Charakter, Deinen Anschauungen?

Wie finden Deine Freunde die gemachte Fotografie?

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

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Suche eines Deiner besten Fotos heraus. Wenn es auf Papier vorliegt, nehme Folie oder Transparentpapier zu Hand. Liegt es elektronisch vor, lade es in ein Bildbearbeitungsprogramm, welches Ebenen beherrscht.

Untersuche nun dieses Foto auf eine Komposition. Es spielt keine Rolle ob Du bewusst gestaltet hast oder ob es ein Schnappschuss ist.




Zeiche Linien, Flächen, Punkte usw. ein.

Betrachte die einzelnen markierten Elemente Deiner Fotografie. Untersuche die Anordnung, die Gewichtung/Proportion und die Beziehungen untereinander und zur Bildfläche. Was trägt zur Ruhe bei, was belebt das Bild? Stimmt des Gleichgewicht im Bild?

WICHTIG! (Wie immer)

Viel Zeit beim Untersuchen und Betrachten nehmen. Es kommt bei dieser Aufgabe darauf an, dass Du ein Bild analysieren lernst.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

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Lerne von anderen Bildern. Versuche neue Sichten auf die Dinge zu finden. Suche Dir Anregungen bei anderen Fotografen. Dazu ist es natürlich nützlich, Fotografien von Top-Fotografen zu betrachten. Wenn Dich das frustriert, fange klein an.

Gebe zum Beispiel in der Google-Bildersuche "Eiffelturm" ein und betrachte die vielen langweiligen Abbildungen (Postkartenfotos). Hast Du auch solche auf deine Festplatte?

Durchstreife einmal die von Google gefundenen Fotos. Gibt es welche, die Dir auffallen und gefallen. Kopiere sie in einem Ordner auf Deiner Festplatte (und lösche sie nach der Übung wieder ;-).

Schaue Dir auch einmal diese Suche an:

 


Reduziere die gespeicherten Aufnahmen in Deinem Ordner immer weiter, bis Du eine überschaubare Menge hast.

Lass Dich von diesen gefundenen Fotografien inspirieren. Erkennst Du ein Muster in deiner Auswahl? Haben die Fotos Gemeinsamkeiten? Könnte das Dein Stil sein oder werden?

Versuche die Ideen, welche in den Ausgewählten Fotografien stecken, in eigene Aufnahmen um zu setzen. Es kann muss aber nicht der Eiffelturm sein.

WICHTIG!

Viel Zeit bei der Auswahl und beim Betrachten der Fotografien nehmen.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

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Wenn man zu viele Objekte in ein Bild aufnimmt,
kann das die Komposition schwächen,
besonders wenn dabei auch Belangloses oder
Ablenkendes hinzukommt; eine einfache Andeutung,
dass es da noch mehr gibt,
ist hingegen subtil und ausreichend.“
Georg Barr

Diese Wochenaufgabe soll Dein Auge für das Wesentliche schulen.

Suche Dir ein Motiv.


Reduziere den Bildausschnitt soweit, bis gerade noch das Motiv im Bild „beschrieben“ und seine Merkmalen erkennbar sind.


Achte auf die unterschiedlichen Bildwirkungen. Welches Foto ist interessanter? Warum?

Lade Deine Freunde ein, zu prüfen, ob der Bildausschnitt noch Rückschlüsse auf das gesamte Motiv zulässt. Ob es erkennbar bleibt. Ob es die charakteristischen Merkmale enthält.

Wiederhole diese Übung mit anderen, ganz verschiedenen Motiven.

Viel Spass beim Reduzieren wünscht Siegfried Kürschner.

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Schaffe Kontraste / Gegensätze in Deinen Fotografien, nicht nur durch Farbe, Form sondern auch durch Inhalte. Kombiniere in dieser Aufgabe Alt und Neu in einem Motiv. Versuche eine Aussage zu erzielen oder Emotionen zu erzeugen.


csiegfried kuerschner 6037 2k

Viel Spass bei der Motivsuche wünscht Siegfried Kürschner.

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In dieser Aufgabe ist Deine Fantasie und Spontanität gefordert. Wie erkennst Du interessante Bilder? Wie setzt Du Ideen um? Es gibt einen interessanten Wettbewerb "Fotomarathon". Ich möchte die Idee aufgreifen und dieser Aufgabe zu Grunde legen.

fotomarathon

An dem Beispiel siehst das zugrundeliegend Prinzip. Lass Dich inspirieren. Wähle ein übergeordnetes Thema und suche dazu spontan ca. 6-8 einzelne Begriffe. Gehe los und fotografiere dazu passende Motive. Er stelle daraus eine Bildserie.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

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„Viele Fotografen verbringen ihre Zeit damit, sich mit neuen Apparaten zu beschäftigen zu experimentieren und die Ausrüstung zu wechseln. Das ist nicht mein Ding. Ich bin voll und ganz damit zu frieden, so lange als möglich dieselbe Ausrüstung zu verwenden. Ich ziehe es vor, meine Energie dafür einzusetzen, Kunst zu schaffen anstatt neue Technik zu testen."
Michael Kenna

Die Möglichkeiten der digitalen Kameratechnik haben eines hervorgebracht, fast immer technisch gute Aufnahmen. Mir ist das manchmal zu „glatt“, mir fehlt die Seele der Fotografie, eine gewisse Unvollkommenheit.


csiegfried kuerschner 0074cr

Experimentiere mit „nicht perfekten“ Aufnahmen. Nutze die Handykamera oder eine noch vorhandene analoge Kompaktkamera. Für die neuen Smartphones gibt es auch Apps, welche die alten analogen Kameras nachahmen.

Achte auf die Stimmung im Bild, was transportiert die Fotografie für Dich persönlich.

Viel Spass mit diese Aufgabe wünscht Siegfried Kürschner

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Spiele mit verschieden Ebenen im Bild. Das können inhaltliche Ebenen sein. Du experimentierst in dieser Aufgabe mit Ebenen, die durch Spiegelungen entstehen. Versuche zwei Bilder zu kombinieren. Versuche mit diesen zwei verschiedenen Ebenen zu erzählen.


csiegfried kuerschner 8499

Versuche Kontrastierende, ergänzende Bilder zu finden und einzufangen. Wenn es Dir nicht richtig gelingen sollte, mache in der Spiegelung einfach ein interessantes Selbstportrait von Dir mit einem Bezug zum äußeren Bild. Vielleicht kannst Du dabei eine persönliche Botschaft transportieren.

Beschneide unter Umständen die Foto so, dass nicht sofort die Aufnahmesituation klar wird um eine gewisse Spannung beim Betrachten zu erhalten.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

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Am besten arbeitest Du bei dieser Aufgabe mit einer Lampe in einem dunklen Raum. Suche Die einen Gegenstand und versuche, die Umrisse mittels Licht herauszuarbeiten und zu fotografieren.

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Beobachte und fotografiere die verschiedenen Wirkungen. Bewege die Lichtquelle. Wann verschwindet das Relief, wann wird die Struktur nicht mehr betont. Ab wann wirkt es dreidimensional. Achte auf den Einfallswinkel des Lichtes und die daraus ergebende Wirkung.

Wichtig! Beachte die Feinheiten des Lichteinfalls. Schaffst Du das Gesehene im Foto einzufangen?

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

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