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Aufgaben

camera master kEs sind die kleinen regelmäßigen Schritte, die Dich auf dem Weg zu schönen und interessanten Fotografien voranbringen. So trainierst Du Deinen Blick und regst Dein Unterbewusstsein an.
Auch für die Überwindung einer "Ideenblockade" sind die Aufgaben gut geeignet. Mit der intensiven Beschäftigung kommen auch neue Ideen und Sichtweisen.
Bitte sende die Wochenaufgaben an interessierte Freunde, Bekannte oder Kollegen mit dem Schalter oben rechts auf der jeweiligen Seite.
(Bild: vecto2000.com)

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In den Fotografien besteht immer eine Beziehung zwischen dem dargestellten Objekt und dem Unter-/Hintergrund. Man spricht von der Figur-Grund-Beziehung.

Das Ziel heute besteht darin, mit der Kamera Flächen zu ertasten und ein einzelnes Objekt an verschiedenen Positionen zu platzieren. Bitte auch extreme Positionen ausprobieren.

Wie ist die Wirkung wenn die Klinke an einer anderen Stelle platziert wird?

Wie ändert sich das "Gewicht" des Objektes? Wie das Gewicht, die Wirkung der Fläche? Wo sind "ruhige", statische Platzierungen? Welche Position wirkt schwer, welche leicht? Wann verliert das Bild sein "Gleichgewicht"?

WICHTIG!

Viel Zeit bei der Suche mit der Kamera und dem Betrachten der fertigen Fotografien nehmen. Nicht nur über den Verstand, sondern auch über das Gefühl erfassen.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2011 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Auch wenn Schwarz-Weis-Fotos eine eigene Schönheit haben. Farbe ist eine wunderbare Würze in einer Fotografie. Mit Farben kann man so viel ausdrücken und Emotionen beim Betrachter des Bildes auslösen.

Das heutige Ziel ist Farben zu finden. Das klingt etwas komisch. Aber bei dieser Aufgabe geht es darum, sich der Farben in unserer Umgebung bewusst zu werden. Frei nach dem Kinderspiel "Ich sehe was, was Du nicht siehst und das sieht Rot aus." Bitte einzelne Farben finden und fotografieren.

 
WICHTIG!

Viel Zeit bei der Suche mit der Kamera und dem Betrachten der fertigen Fotografien nehmen. Nicht nur über den Verstand, sondern auch über das Gefühl erfassen.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2011 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Eine gute Fotografie bietet in der Regel eine Trennung zwischen Objekt und Hintergrund. Eine klare Beziehung zwischen Form und Grund. Das Hauptmotiv ist in der Regel scharf abgebildet. Aber wie wirkt der Hintergrund?

Positioniere die Kamera auf einem Stativ und richte sie auf ein freistehendes Objekt. Stelle die Schärfe auf dieses Objekt ein, am Besten manuell. Fertige nun mit verschiedenen Brennweiten Fotos an.

Analysiere, wie sich die Beziehung zwischen Objekt und Hintergrund verändert. Wann wirkt das Objekt freigestellt, abgehoben vom Hintergrund? Wieviel vom Hintergrund darf verschwinden, ohne die Bildaussage zu verfälschen?

WICHTIG! Viel Zeit beim Betrachten der angefertigten Fotografien nehmen.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2012 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Man sollte ab und zu die Sichtweise ändern. Warum nicht einmal kindlich und spontan Bilder entdecken? Nehme die Kamera in die Hand oder hänge sie um. Begibt Dich in eine Menschenmenge und fotografiere spontan und ohne durch den Sucher zu schauen. Bleibe unauffällig und richte die Kamera auf vermeintlich interessante Szenen. Schwenke in verschiedene Richtungen und Winkel. Versuche auch andere Orte zu erkunden. Mache unendlich viele Fotos.


Nehme Dir Zeit bei der Auswahl und dem Betrachten der Fotografien. Verlasse Deine bisherige Sichtweise und erfreue Dich an neuartigen Bildern, die Du so vielleicht nie gemacht hättest.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2012 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Zu den schwierigsten Motiven gehören sicherlich Menschen. Suche eine Person, die Du gut kennst. Spreche mit ihr ab, dass du sie auf ungewöhnliche Art fotografieren willst. Lasse die Person sich einen Platz aussuchen, an dem sie sich mindestens 15 Minuten aufhält. Richte deine Kamera auf diese Position ein und beobachte mit dem Auslöser in der Hand. Versuche viele Fotos zumachen.

Schaue dir die gemachten Fotos in Ruhe an. Wähle die Bilder aus, auf denen die Persönlichkeit am besten abgebildet ist. Teste diese Fotografien mit Menschen, die die Personen nicht kennen. Kann man deine Wahl nachvollziehen?

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2012 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Eine Fotografie ist 2-dimensional eingefangene Zeit. Im Gegensatz zum Film sehen wir keine Bewegung. Aber wir können unser Auge täuschen. Ist ein Gegenstandes in eine Richtung verwischt (Bewegungsunschärfe), assoziieren wir, dass sich etwas bewegt (hat).

Lerne diesen Effekt bewusst kennen. Suche ein Objekt welches sich bewegt.




Befestige die Kamera auf einem Stativ. Fertige von dem bewegten Motiv Aufnahmen mit verschiedenen Belichtungszeiten an. Spiele mit extremen Belichtungszeiten.


Analysiere die gemachten Aufnahmen, versuche herauszufinden, wann die Geschwindigkeit am besten umgesetzt wird? Ab welcher Belichtungszeit scheint der Gegenstand still zu stehen? Wann ist das Motiv nicht mehr erkennbar?

(c) 2012 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Sensibilisierung für Farben gehört zum fotografischen Sehen. Lerne farbliche Nuancen sehen zu lernen, ganz bequem von zu Hause aus.

Gehe zum Beispiel zur Webseite www.fotolia.de. Suche nach Deinem Lieblingsmotiv.


Fotolia5

Oben unter Ergebnisse findest Du die Funktion "Suchfilter", Wenn Du diesen anklickst findest Du die Funktion "Farbe". Dort kannst Du die Auswahl auch farblich zu gewichten.

Spiele ausgiebig mit dieser Suche. Beobachte, wie sich die Bildwirkungen durch Farbgewichtung ändert. Beachte, dass Du die eingestellten Farben (kleines Viereck über "Suche verfeinern") vor der nächsten Suche wieder löschst.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2012 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Eine gute Fotografie zeichnet sich durch klare Formensprache und Komposition aus. Aber auch Emotionen spielen eine wichtige Rolle für die Bildwirkung. Was empfinden wir beim Betrachten?



Versuche Fotos zur Stimmung „Tristesse“ anzufertigen.

Und wie immer, sei experimentierfreudig, mache viele Fotos für die spätere Auswahl. Bespreche die Wirkung auch mit Deinen Freunden. Wann wird die Tristesse am besten in einem Bild transportiert? Woran könnte es in diesem Fall liegen? Welche Bildelemente zeichnen dafür verantwortlich?

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2012 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Bei dieser Aufgabe geht es einmal wieder um die klare Trennung zwischen Grund und Form, zwischen Hintergrund und Objekt.

Suche entsprechende Szenen und platziere das Objekt an verschiedene Stelle im Foto. Ändere dazu Deine Position.

In diesen Beispiel gibt es eine klare Trennung zwischen der Blau-Weiss-Fläche und dem Objekt aus zwei grauen Linien und sechs orangen Punkten. Fertige wie immer viele verschiedenen Fotografien an und vergleiche diese in ihren Wirkungen.

WICHTIG!

Viel Zeit beim Betrachten der angefertigten Fotografien nehmen.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

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Sicherlich ist das Wichtigste an einer Fotografie die bildhafte Darstellung. Man kann sich darüber streiten, ob eine Fotografie einen Titel braucht. Ich bin der Meinung, dass eine Fotografie durch einen Titel an Aussagekraft gewinnt. Der Titel kann eine Erklärung geben, kann den Betrachter führen, kann kommentieren und er kann vor allem die Aussage des Bildes verstärken.

Probiere es einfach einmal aus.

Suche Dir eines Deiner Lieblingsfotos und suche dafür verschiedene Titel. Bleibe erst einmal spontan, schreibe !alles! auf, was Dir einfällt. (Bitte keine "Schiff auf dem Mittelmeer vor Mallorca" ;-)

Warte einige Tage und gehe dann die gefundenen Titel durch und sortiere aus.

Kannst Du Beziehungen zwischen Fotografie und Titel erkennen? Lässt sich die Bildaussage steigern?

Teste die gefundenen Titel mit verschiedenen Betrachtern. Welche Wirkungen entfalten die Titel bei diesen Personen? Wird Deine Intension richtig verstanden?

Übrigens mein Titel für das Bild oben: "David und Goliath".

Ein gutes Beispiel für das Zusammenwirken von Bildinhalt und Titel findest Du beim Sieger des 13. Berliner Fotomarathon. Der Obertitel für die Serie lautet "Was für eine Überraschung". Auf den Fotos ist der Sitz des deutschen Bundespräsidenten zu sehen. Die einzelnen Bildtitel siehst Du beim Ansehen der Fotos. Hier viel Spass beim assoziieren.

(c) 2012 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

 

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Man muss etwas Neues machen um etwas Neues zu sehen.
Georg Christoph Lichtenberg

Die Entwicklung Deines fotografischen Sehens hängt sehr davon ab, wie Du Dich von gewohnten Verhalten lösen kannst. Immer die gleiche Art des Fotografierens bringt immer wieder die gleichen Fotografien hervor. Das kann gewollt sein, wenn es Dein persönlicher Stil ist.

Diese Aufgabe soll Dich ermuntern, das Objekt nicht direkt zu fotografieren, sondern durch einen "Spiegel".

Spiele mit den Möglichkeiten, das Abbild des Objektes auf der spiegelnden Fläche mit der Realität dahinter zu verbinden und in Beziehung zu setzen.

Mache viele Aufnahmen. Betrachte diese und versuche die unterschiedlichen Kombinationen zwischen dem Objekt und den Spiegelungen zu finden.

WICHTIG!

Viel Zeit beim Betrachten der angefertigten Fotografien nehmen.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

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Die Bildwirkung wird maßgeblich auch durch die Aufteilung der Flächen im Foto beeinflusst. Bestes Beispiel ist die Aufteilung in Flächen durch den Horizont.

Wo setze ich den Horizont ins Bild? Welche Flächengewichte und damit welchen Bildwirkungen entstehen. Wie ändern extreme Aufteilungen die Wirkung?

Wie ändert sich die Wirkung eines einzelnen Bildelement (hier der Baum) im Foto?

Mache verschiedene Aufnahmen. Zum Beispiel Hoch- und Querformat. Oder probiere bei der Bearbeitung verschiedene Aufteilungen und Formate aus. Versuche die Veränderungen in der Fotografie emotional zu erfassen und zu beschreiben.

WICHTIG!

Viel Zeit beim Betrachten der angefertigten Fotografien nehmen.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

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Einige Motive sind in der Bildmitte gut aufgehoben. Wenn Du ein Motiv nach der Regel des goldenen Schnittes in Deiner Fotografie platzierst, bist Du auf der sicheren Seite. Aber erkunde einmal den Randbereich einer Fotografie.

Positioniere das Objekt an den Rändern. Probiere verschiedene Positionen aus. Überprüfe die Wirkungen. Welche Spannungen entstehen im Bild?

WICHTIG!

Viel Zeit beim Betrachten der angefertigten Fotografien nehmen.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2012 Siegfried Kürschnerfotografisch-sehen-lernen.de

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In der Fotografie sind Formen sind ein wichtiges Element der Bildgestaltung. Harmonische Formen geben dem Bild Ästhetik.

Gehe in die Küche als Deine große Requisitenkammer und suche harmonische Formen. Du kannst auch Gegenstände zu neuen Formen arrangieren.

Lass Dir Zeit. Ideen kommen erst bei intensiver Betrachtung und Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten.

Tausche Dich mit anderen Betrachtern aus. Welche Fotografie hat die intensivste Wirkung? Warum?

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

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Farben erzeugen Gefühle. Klar, dass Du damit Emotionen in Deinen Fotografien transportieren kannst. Schule Deine Aufmerksamkeit für Farben. Suche Dir Farbflächen mit "Warm"-"Kalt"-Kontrasten.

Wenn Du kein entsprechendes Motiv findest, kannst Du auch mit Farbkarton experimentieren.

Verschiebe die Gewichte zwischen den Flächen durch Verlagerung des Ausschnittes. Vergrößere die eine, verkleinere die andere Fläche. Wie ändern sich die Farbgesamtstimmung?

WICHTIG!

Viel Zeit beim Betrachten nehmen. Nicht über den Verstand erfassen, sondern auf Dein Gefühl beim Betrachten achten.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

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