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Aufgaben

camera master kEs sind die kleinen regelmäßigen Schritte, die Dich auf dem Weg zu schönen und interessanten Fotografien voranbringen. So trainierst Du Deinen Blick und regst Dein Unterbewusstsein an.
Auch für die Überwindung einer "Ideenblockade" sind die Aufgaben gut geeignet. Mit der intensiven Beschäftigung kommen auch neue Ideen und Sichtweisen.
Bitte sende die Wochenaufgaben an interessierte Freunde, Bekannte oder Kollegen mit dem Schalter oben rechts auf der jeweiligen Seite.
(Bild: vecto2000.com)

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siegfried kuerschner 7991kork

Wenn man eine Fotografie genauer ansieht, wird man bemerken, dass auf den ersten und zweiten Blick viele Linien zu erkennen sind. Einige werden Teil der Bildkomposition, indem sie bildbestimmend sind, sich zu grafischen Elementen verbinden und den Betrachter durch das Bild geleiten. Im besten Fall führen sie zum Hauptmotiv. Die Anordnung der Linien zueinander ist ebenfalls bedeutungsvoll. Verlaufen mehrere parallel? Wie ist der Abstand zwischen ihnen, variiert er? Dies alles erzeugt den Rhythmus einer Linienanordnung.

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"Ich habe in einem unscharfen Bild noch nie etwas vermisst. Im Gegenteil, man sieht viel mehr darin als in einem scharfen Bild. Eine mit Genauigkeit gemalte Landschaft zwingt uns, eine bestimmte Anzahl deutlich unterscheidbarer Bäume zu sehen, während man in einer unscharfen Landschaft eine beliebige Anzahl von Bäumen erkennen kann." Gerhard Richter

Wie weit kann man den Schärfebereich verkleinern, ohne dass der Gesamteindruck vom Objekt verloren geht? Ab welcher Unschärfe wird eine Aufnahme zur "Impression"? Welche Assoziationen werden beim Betrachten von verschieden starken Unschärfen hervorgerufen? Ab welchem Unschärfegrad wird die Fantasie angeregt?

Befestige Deine Kamera am Besten auf einem Stativ. Richte sie auf ein Objekt oder Szene. Fertige verschiedene Fotografien mit unterschiedlicher Tiefenschärfe an. Experimentiere auch mit der Verlagerung der Schärfe auf andere Bildteile.

WICHTIG!

Zeige die Fotografien anderen Betrachtern. Lasst Euch Zeit beim Vergleichen der angefertigten Fotografien. Taucht in deren verschiedene Wirkungen ein.

Keine Idee? Auf Pinterest sammle ich Anregungen für diese Aufgabe.

(c) 2012 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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c Siegfried Kuerschner Kontaktabzug

Der Kontaktbogen aus analogen Fotozeiten ist eine gute Möglichkeit zu erkennen, wie Du fotografierst und auf welchem Weg Du zu einer guten Aufnahme gekommen bist. Er zeigt Dir, wie Du dich deinem Objekt näherst, was Du ausprobierst, was Du unterlässt und vernachlässigst. Untersuchst Du Dein Motiv ausreichend und holst Du damit das Maximum aus dem Motiv heraus? Der Kontaktbogen verrät also eine Menge über Dich. Wenn Du einen "digitalen Kontaktbogen" erstellst (zum Beispiel in Lightroom), ändere nicht die Reihenfolge der Fotos und treffe keine Auswahl vor dem Druck!

Vergleiche und analysiere Deine Bilder: Was spricht Dich an? Warum? Versuche nachzuvollziehen, wie die Fotos entstanden sind. Wie bist Du zu dem besten Foto gekommen? Achte auf Formen, Details, Komposition, Lichtstimmung usw. Du wirst schnell merken, dass Du Gestaltungselemente und -prinzipien öfters wieder verwendest.

Hier noch ein Buchtip zum Thema: Kristen Lubben: Magnum Contact Sheets 1st Edition

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siegfried kuerschner 7426 k

Ein Fotograf gestaltet ein Bild, indem er die Bildelemente anordnet. Hierzu bewegt er sich mit seiner Kamera durch den Raum bis er die gewünschte Anordnung auf der Bildfläche erhält.

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csiegfried kuerschner 2207

Die Komposition der Bildelemente im Foto ist wichtig für die Gesamtwirkung. Suche Dir 3 Objekte und positioniere diese auf der Bildfläche.
Ändere durch Veränderung der Kameraposition die Anordnung der drei Objekte. Probiere die Anordnung im Dreieck, Linie usw. Experimentiere!

Überprüfe, wie sich die verschiedenen Position der Elemente auf die Gesamtwirkung auswirken. Wie ändern sich die Gewichte, wie die Beziehungen?

Du brauchst Anregungen? Auf Pinterest sammle ich Bildideen für diese Aufgabe.

WICHTIG!

Viel Zeit beim Betrachten der angefertigten Fotografien nehmen.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2012 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Licht und Schatten sind ein wichtiges Gestaltungselement der Fotografie. Wenn nicht sogar das Wichtigste. Lerne Licht zu sehen. Suche Dir einen halbdunklen Raum in den Licht einfällt (zum Beispiel eine Kirche). Laufe umher und mache Aufnahmen. Achte besonders auf Licht-Schatten-Motive.

Wie wirkt Licht und Schatten? Suche interessante Wirkungen. Probiere den Schwarz-Weiß-Modus an Deiner Kamera aus und achte dabei besonders auf die Bildkontraste und Strukturen.

WICHTIG!

Viel Zeit nehmen.

Du brauchst Anregungen? Auf Pinterest sammle ich Bildideen für diese Aufgabe.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2012 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Es gibt im Prinzip nur drei Grundformen, die ein Foto formen. Punkt, Linie und Fläche. Die Übung hat zum Ziel, sich bewusst mit der Fläche auseinander zu setzen. Suche in Deiner Umgebung Flächen. Fotografiere große und kleine Flächen, kombiniere Größen und Farben, wähle verschiedenen Ausschnitte.

Tauche in die gemachten Aufnahmen ein und versuche die Wirkungen von Größen- und Farbkontrasten zu empfinden.

WICHTIG!

Viel Zeit beim Betrachten der angefertigten Fotografien nehmen. Nicht nur über den Verstand erfassen, sondern auch versuchen herauszufinden, ob sich auch das Gefühl beim Betrachten der verschiedenen Fotografien ändert.

Du brauchst Anregungen? Auf Pinterest sammle ich Bildideen für diese Aufgabe.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

(c) 2012 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Besorge Dir farbiges Papier. Stelle Dir eine Auswahl von ca. 12 Farben zusammen. Nehme dazu den Farbenkreis als Vorgabe.

Füge auch die Farben Schwarz, Weiss, Silber und Gold dazu. Erstelle kleine Karten in der Größe von ca. A6.

Mit diesen Karten erforschen wir Farbwirkungen. Die Kamera bleibt heute in der Tasche.

Die Übung:

Stelle aus den Karten Farbsets zusammen (darf auch nur eine Farbe sein), welche eine der folgenden Emotionen darstellen:

1. Die Sexualität

2. Das Saure

3. Die Wärme

4. Das Alte

5. Das Beruhigende

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lookupclub
(Screenshot Instagram.com)

Für Deine Kreativität ist es notwendig, öffters die Perspektive zu wechseln.

Wie wäre es, wenn Du die nächsten Fotografien nur in der senkrechten Ausrichtung nach oben fotografierst? Lege die Kamera auf den Boden fotogrfiere nach oben. Mache das in verschiedenen Situationen. Sei kreativ. Einige Anregungen findest Du in der Instagram-Gruppe lookup.

Keine Idee? Auf Pinterest sammle ich Anregungen für diese Aufgabe.

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13 01

Fotografiere heute einmal nur die Farbe Blau. Suche sie gezielt. Fotografiere nur den Farbton. Untersuche die einzelnen Schattierungen der Farbe. Halte alles in Fotografien fest.

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Eine Fotografie lebt von abgebildeten Kontrasten. Ein Kontrast ergibt sich zum Beispiel aus Komplementärfarben. Sie stehen im Farbkreis gegenüber und bilden dennoch eine Einheit. Es ist ein sehr starker, lebendiger Kontrast. Du solltest in bewusst einsetzen.

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Wo holst Du Dir Deine Fotoideen her? Was inspiriert Dich? Erstell Dir einen Ordner, wo Du alle Fotografien sammelst, die Dich spantan angesprochen haben. Noch besser ist eine Mappe mit den Prints. Das ist Deine ganz persönliche Quelle für Lernen und Inspiration.

fotokunst screenshot

Außerdem kannst Du die Bilder analysieren: Was spricht Dich an? Warum? Versuche nachzuvollziehen, wie die Fotos entstanden sind. Achte auf Formen, Details, Komposition, Lichtstimmung usw. Du wirst schnell merken, dass Du Gestaltungselemente und -prinzipien wiederkennst. Es ist der Weg zu Deinem eigenen Stil.

Keine Idee? Auf Pinterest sammle ich Anregungen für diese Aufgabe.

(c) 2014 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Fragengenerator
(c) punctumgallery.ch)

Um Deine Wahrnehmung zu trainieren, solltest Du immer wieder Fotografien anschauen und analysieren. Achte dabei auf Bildgestaltung, wie: Licht & Schatten, Wärme und Kälte, geometrische Aspekte, Formen, Designelemente, Komposition usw.

Nimm eines Deiner Top-Fotos. Schaue es gemeinsam mit einer anderen Person an. Rufe den Generator für Fragen an eine Fotografie auf. Wähle am Anfang eine kleine Anzahl an Fragen (zwischen 1 und 3).

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Foto
Foto: (c) tomlefrench.com

Die Anregung für diese Aufgabe gaben mir Fotografien von Tom Le French.

Wenn Du das nächste Mal eine Packung mit Naschereien öffnest, denke mal darüber nach, wie Du aus dem Inhalt farbige Bilder komponieren kannst. Kombiniere Farben, Formen und Anordnungen auf vielfältige Art.

Viel Spass wünscht Siegfried Kürschner

PS: Ich weiß, mit Essen spielt man nicht.

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(c) 2016 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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Diese Aufgabe ist ein alter Hut und existiert im Internet in etlichen Varianten. Doch wenn man sich darauf einlässt, ergeben sich immer wieder interessante Erfahrungen und fotografische Sichten.

Ich stelle in meinen Workshops immer wieder fest, dass von den Teilnehmern die Fotomotive viel zu wenig "untersucht" werden. Der normale Weg ist, sich ein Motiv zu "erarbeiten". Das ist mühselig, führt aber zu neuen Sichtweisen und interessanten Fotografien.

Schließe Dich mit Deiner Kamera im Bad für 60 Minuten ein. Deine Aufgabe: Das Bad und seine Gegenstände, Farben, Strukturen fotografisch zu untersuchen. Mache viele! verschiedene Fotos!

IMG 5705 kor

Analysiere Deine Aufnahmen! Welche interessanten Motive hast Du gefunden? Welche Perspektive ist überraschend? Welche Kontraste? Welche Farben? Fotografiere eventuell das Motiv noch einmal.

Keine Idee? Auf Pinterest sammle ich Anregungen für diese Aufgabe.

(c) 2015 Siegfried Kürschner - fotografisch-sehen-lernen.de

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